Hier finden Sie die Einwilligungserklärung für Minderjährige Judokas durch Erziehungsberechtigte. Bitte füllen Sie die Einwilligungserklärung aus und geben Sie diese unterschriben im Dojo bei einem Trainer ab oder schicken Sie das Dokument unterschrieben an
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Werdau/Döbeln: Das Wochenende vom 24. bis 25. Mai 2025 stand ganz im Zeichen des Judosports – und das gleich in drei Hallen. Mit dem 19. Mädchenpokal in Werdau sowie den Finalkämpfen der Verbandsliga der Herren kämpften sowohl der JSV Werdau als auch der JC Crimmitschau um Medaillen, Erfahrung und wichtige Teamwertungen. Am Samstag versammelten sich 220 Mädchen und Frauen aus 39 Vereinen aus dem In- und Ausland zum traditionellen 19. Mädchenpokalturnier in Werdau. In der Halle herrschte eine hervorragende Stimmung. Die Gastgeber des JSV Werdau gingen mit 20 Kämpferinnen an den Start. Den Mannschaftssieg holte sich der Chemnitzer PSV mit 43 Punkten vor dem PSV Schmölln (28 Punkte) und dem heimischen JSV Werdau (27 Punkte). Besondere Highlights aus Werdauer Sicht waren die Doppelsiege von Mutter und Tochter Müller, Dajana und Kira gewannen jeweils ihre Finalkämpfe. Auch Anastasia Liakh überzeugte mit einem technisch brillanten Konter im Finale. Madita Winkler musste sich nach einem kämpferischen Turnierverlauf mit dem zweiten Platz zufriedengeben. Bei den jüngeren Kämpferinnen gab es zahlreiche Podestplätze: Leni Wunschel und Alexandra Goßler erkämpften sich Platz zwei. Hailey Weiß, Sophia Böttger, Hermine Heß, Carlotta Knoth und Mathilda Schlenzig wurden mit Bronze belohnt. Bei den Frauen holte Annamaria Sachse ebenfalls Platz drei.
Auch der JC Crimmitschau war mit 11 Starterinnen beim Mädchenpokal vertreten und konnte starke Leistungen zeigen. Bernice Fafetino (U15) startete eine Gewichtsklasse höher und dominierte dort eindrucksvoll. Mit einem spektakulären Durchmarsch sicherte sie sich Platz eins. In der gleichen Altersklasse konnte sich Hannah Schleese einen tollen dritten Pletz erkämpfen. Farah Mekni (im ersten Jahr U18) stellte sich ebenfalls der Herausforderung in einer höheren Gewichtsklasse und landete auf Platz fünf in einem stark besetzten Feld.
In der U18 zeigten Smilla Drewanz und Bethany Armendariz kämpferisches Judo, verpassten aber die Podestplätze. Bethany nimmt dennoch hoffentlich schöne Erinnerungen in ihre Heimatstadt Washington mit. In der U13 glänzte Selma Seifert mit Platz zwei lediglich eine Unachtsamkeit im Finale kostete den Turniersieg. Emma und ihre Zwillingsschwester Emilia Kreher sicherten sich jeweils Bronze, während Hermine Schleese mit technisch sauberem Judo auf Platz zwei landete. Die erst achtjährige Helen Schleese trat mutig in der U11 an, verpasste jedoch wegen Unterpunkten knapp das Podium.
Parallel kämpften am Sonntag die Männer des JC Crimmitschau um die Finalplätze in der Verbandsliga. Nach Platz zwei im Pool A in der Vorrunde zogen sie in die Finalrunde ein. Dort trafen sie zunächst auf den JSV Rammenau und mussten sich knapp mit 3:4 geschlagen geben, nur ein Punkt fehlte zum Finaleinzug. Im Kampf um Platz drei ging es gegen den SG Weixdorf auf die Matte. Hier zeigten die Crimmitschauer Kämpfer eine konzentrierte und überzeugende Leistung und sicherten sich am Ende verdient die Bronzemedaille und damit den dritten Platz der Landeslige. Zum erfolgreichen Team gehörten: Christian Engelmann, Colin Kessler, Paul Kießling, Damien Kretzschmar, Marcel Leupold, Luca Reifert, Tim Roder, Manfred und Tobias Stürz, Gustav Träger (alle JC Crimmitschau), sowie die Gaststarter Oliver Vetter und Niklas Schwabe vom JC 61 Zwickau, Christian Händel und Mika Sargus vom JSV Werdau und Leonard Stöhr sowie Jonathan Heinze vom JC Dynamo Oelsnitz. Das Judo-Wochenende in Werdau, Auma und auf Ligabühne bot alles, was das Sportlerherz höherschlagen lässt: Technische Finesse, kämpferischen Ehrgeiz, emotionale Siege und lehrreiche Niederlagen. Der JSV Werdau und der JC Crimmitschau präsentierten sich stark, engagiert und mit großer mannschaftlicher Geschlossenheit.

Cheb: Während in Deutschland um Platzierungen gerungen wurde, trat eine kleine Auswahl des JC Crimmitschau auf internationalem Terrain an – und das höchst erfolgreich. Beim Grand Prix im tschechischen Cheb stellten sich vier Crimmitschauer Judoka der starken Konkurrenz aus mehreren Nationen – und zeigten beeindruckende Leistungen. In der Altersklasse U14 gingen Emma Kreher, Selma Seifert und Emilia Kreher auf die Matte. Sowohl Selma als auch Emma zeigten eine starke Turnierleistung und belohnten sich mit Gold in ihren jeweiligen Gewichtsklassen. Auch Emilia kämpfte beherzt und errang verdient die Silbermedaille. In der U16 stellte sich Dwayne Kretzschmar der internationalen Konkurrenz. Mit kraftvollem, souveränem Judo setzte er sich in seiner Klasse durch und holte ebenfalls Gold nach Sachsen.
Auch das kommende Wochenende verspricht Spannung pur. Am Samstag richtet der JSV Werdau sein traditionelles Mädchenpokalturnier aus. Zahlreiche Teilnehmerinnen aus mehreren Bundesländern sowie Gäste aus Tschechien werden erwartet – ein weiterer Höhepunkt im regionalen Judokalender. Tags darauf, am Sonntag, kämpft die Männermannschaft des JC Crimmitschau beim Landesligafinale in Döbeln um Edelmetall. Gegner sind dabei der JSV Rammenau, SG Weixdorf und die Leipziger Sportlöwen – starke Kontrahenten, die den Crimmitschauern alles abverlangen werden. Ein Podestplatz ist das klare Ziel.
Döbeln: Am vergangenen Wochenende fand in Döbeln der zweite Kampftag der Kinderliga im Judo der Altersklasse U11 im Bezirk Chemnitz statt. Mit dabei war die Kampfgemeinschaft Werdau-Crimmitschau, die sich aus Kindern der beiden Vereine JSV Werdau und JC Crimmitschau zusammensetzt. Der Teamname hat bereits Tradition – früher traten die Männer beider Vereine in einer gemeinsamen Mannschaft unter gleichem Namen an.
Trotz einiger verletzungsbedingter Ausfälle bewiesen die jungen Judoka großen Einsatzwillen. Sie traten am Samstag gegen die Mannschaften des HSG Mittweida, TSV Schlettau, dem CPSC-Budo und dem Döbelner SC an. Einige der jungen Sportler kämpften sogar in höheren Gewichtsklassen oder Altersgruppen – darunter auch Kinder, die eigentlich noch zur Altersklasse U9 gehören. Die Entscheidung, ob sie antreten möchten oder nicht, durften sie selbst mit treffen – ein wichtiger Beitrag zur Eigenverantwortung im Sport. Die Nachwuchsathleten zeigten dabei beeindruckenden Teamgeist: Sie feuerten sich gegenseitig an, hielten zusammen, freuten sich gemeinsam über Erfolge und unterstützten sich in schwierigen Momenten – als ob sie schon immer ein Team gewesen wären. Besonders Makka Liakh, mit erst sieben Jahren beim allerersten Wettkampf dabei, überzeugte mit schnellen Techniken und viel Stabilität – ein kampfloser Sieg und nur eine Niederlage waren ein starkes Ergebnis. Michael Keck begeisterte mit einem gelungenen Wurf samt Festhalte, während Alexander Keck, sein Zwillingsbruder, durch einen O-goshi punktete und zusätzlich kampflos gewann. Helen Schleese bewies Biss und setzte sich mutig gegen einen Jungen durch – ihr Kampfgeist wurde mit einem Sieg durch Haltegriff belohnt. Auch Sophia Böttger zeigte gute Ansätze, blieb aber ohne Sieg. Ben Müller wuchs regelrecht über sich hinaus: Trotz Einsätzen in höherer Gewichtsklasse gewann er alle Kämpfe souverän mit Ippon dank kraftvoller Würfe und sicheres Festhalten.
Karlotta Knoth und Svenja Notroff, beide noch neu im Judosport, stellten sich mutig ihren Gegnern – auch wenn kein Sieg gelang, zeigten sie Einsatz, Blocktechniken und Wurfansätze. Niklas Krüger deutete in seinen Kämpfen großes Potenzial an, konnte es jedoch noch nicht vollständig umsetzen. Melissa Bärwolf musste nach einem unglücklichen Treffer am Oberschenkel kurz zurückstecken, zeigte dann aber echten Kampfgeist und gewann ihren letzten Kampf verdient. Emilian aus Antonsthal überzeugte mit Technikvielfalt und Stabilität – drei Siege in vier Kämpfen sprechen für sich. Leni Wünschel, die für Schlettau antrat, war erneut mit vollem Einsatz dabei, versuchte mutig ihre Techniken und trug mit ihrem Einsatz zum 5. Platz ihrer Mannschaft bei. Ein großes Lob an alle kleinen Kämpferinnen und Kämpfer – ihr wart ein super Team und konntet euch am Ende mit einem respektablen siebten Platz belohnen.
Schlettau: Am zweiten Kampftag der Männer in der Judolandesliga in Sachsen trat die Mannschaft des JC Crimmitschau in Schlettau gegen den Döbelner SC und den Gastgeber TSV Schlettau an. Nach einem gelungenen ersten Kampftag reiste das Team als Tabellenzweiter an und konnte diese Position trotz gemischter Ergebnisse behaupten. In der ersten Begegnung unterlag Crimmitschau dem Team des Döbelner SC. Dennoch ließen sich die Westsachsen nicht aus dem Konzept bringen. Mit neuem Schwung ging es in den zweiten Mannschaftskampf gegen den TSV Schlettau. Hier zeigte der JC Crimmitschau, was in ihm steckt. Mit einer konzentrierten Teamleistung sicherten sich die Männer den wichtigen Sieg, der am Ende reichte, um den zweiten Tabellenplatz zu verteidigen. Dieser Erfolg bedeutet gleichzeitig die Qualifikation für die Finalrunde am 25. Mai in Döbeln, bei der es um die Plätze 1 bis 3 geht. Dort trifft der JC Crimmitschau als Zweitplatzierter des Pools B (Westsachsen) auf den Erstplatzierten des Pools A (Ostsachsen), den JSV Rammenau. In der zweiten Halbfinalbegegnung stehen sich die Zweitplatzierten aus dem Osten – der JSV Weixdorf – und der Tabellenführer des Westpools, die Leipziger Sportlöwen, gegenüber. Die Sieger dieser beiden Begegnungen kämpfen anschließend um den Meistertitel und den Aufstieg in die Verbandsliga. Die unterlegenen Teams treten im Kampf um Platz 3 gegeneinander an. Die übrigen Mannschaften der Liga ermitteln in separaten Duellen die Platzierungen 5 bis 11.
Der JC Crimmitschau hat sich mit einer kämpferischen und geschlossenen Mannschaftsleistung eine hervorragende Ausgangslage erarbeitet – und hat nun die Chance, um die Spitzenplätze mitzukämpfen. Am 25. Mai wird sich zeigen, ob das Team den Sprung ins Finale schafft. Spannung ist garantiert!
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