Crimmitschau: Am gestrigen Tag fand in Crimmitschau ein außergewöhnliches Ereignis im Judosport statt: Die DAN-Prüfung, bei der insgesamt 41 Prüflinge aus ganz Sachsen ihr Können unter Beweis stellten. Darunter waren auch vier Judokas aus Crimmitschau, die durchweg gute Leistungen zeigten und mit Erfolgen glänzten. Obwohl nicht alle der 41 Teilnehmer ihre Prüfung bestehen konnten, zeigten die Crimmitschauer Judokas eine starke Performance. Selina Lewandowski und Paul Kießling dürfen sich ab sofort Träger des 1. DAN nennen, während Anett Reifert und Marcel Leupold den 2. DAN erfolgreich bestanden haben. Für Anett war dies ein besonderer Meilenstein: Vor genau zehn Jahren war sie die erste Frau aus Crimmitschau, die die Prüfung zum schwarzen Gürtel ablegte. Nun ist mit Selina eine weitere Frau in ihre Fußstapfen getreten und trägt stolz den 1. DAN. Die Prüfungen waren anspruchsvoll und umfassten mehrere Komponenten. Für den 1. DAN mussten die Prüflinge neben einer schriftlichen Theorieprüfung das Standprogramm, die Kata und das Bodenprogramm demonstrieren. Die Anwärter des 2. DAN hatten zusätzlich komplexe Techniken außerhalb des normalen Stand- und Bodenprogrammes zu präsentieren. Dank ihrer Trainerlizenzen entfiel für die vier Crimmitschauer Judokas der Wahlbereich, der entweder eine zusätzliche Kata oder eine Ausarbeitung zu einem spezifischen Thema umfasst hätte. Die Veranstaltung war ein Novum: 16 Prüfer, verteilt auf vier Matten, nahmen die Prüfungen ab. Einer der Prüfer war Frank Nitzel, ein in der deutschen Judoszene herausragender Experte und einer von nur zwei 6. DAN-Trägern in Deutschland, die diese Auszeichnung durch eine Prüfung erlangt haben. Frank war auf einer anderen Matte als die Crimmitschauer tätig, was die Neutralität der Prüfungen gewährleistete. Die Prüfungen dauerten von 9:00 bis 17:00 Uhr und verlangten von Prüfern und Prüflingen gleichermaßen höchste Konzentration. Die DAN-Prüfung in Crimmitschau war ein historisches Ereignis und ein großer Erfolg für den Judosport vor Ort. Die hervorragenden Leistungen der vier Crimmitschauer Judokas unterstreichen das hohe Niveau des Vereins. Mit dieser Prüfung hat Crimmitschau erneut seine Bedeutung in der Judo-Gemeinschaft unter Beweis gestellt.
Crimmitschau: Am vergangenen Wochenende fanden in der Region das alljährliche Bambini- und Jugendturnier statt im Judo statt, bei denen junge Judoka sowohl in den Altersklassen U9 bis U15 als auch in den höheren Kategorien U18 und U22 ihr Können unter Beweis stellten. Die Veranstaltung zeigte nicht nur beeindruckende sportliche Leistungen, sondern auch spannende Debüts – sowohl auf der Matte als auch am Rande des Geschehens. Am Samstag traten die Judoka der Altersklassen U13 bis U22 gegeneinander an, während am Sonntag die U9- und U11-Athleten um die Podestplätze kämpften. Mit insgesamt 140 Teilnehmern aus 23 Vereinen am Samstag und 160 Sportlern aus 19 Vereinen am Sonntag war das Turnier bestens besucht. Die Judoka reisten aus den benachbarten Bundesländern Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Bayern an, was das Turnier zu einem großartigen Event in der Region machte. Das Turnier wurde in einen straffen Zeitplan gepackt, der einen zügigen Ablauf garantierte. Am Samstag gingen die Kämpfe in den Altersklassen U13 und U15 bereits um 12:00 Uhr zu Ende, während die Athleten der U18 und U22 ihre Wettkämpfe um 14:30 Uhr abschlossen. Auch am Sonntag wurde der Zeitplan weiter gestrafft, sodass der letzte Kampf erfolgreich bereits um 12:30 Uhr beendet werden konnte. Trotz des engen Zeitrahmens wurde die Veranstaltung reibungslos durchgeführt und bot den Teilnehmern und Zuschauern spannende Wettkämpfe auf hohem Niveau.
Für den Judoclub Crimmitschau gingen sowohl am Samstag, als auch am Sonntag viele junge Athleten auf die Tatami Besonders hervorzuheben ist der Erfolg von Hermine Schleese, die am Samstag in der U13 den dritten Platz belegte und in der U11 mit 38,7 kg bei ihrem ersten Wettkampf gleich den ersten Platz erkämpfte. Auch ihre Schwester Helen Schleese (U9, 23,9 kg) zeigte eine beeindruckende Leistung und sicherte sich in ihrer Altersklasse ebenfalls den ersten Platz. Für beide Athletinnen war der Wettkampf ein bedeutender Schritt nach vorne, und es wird spannend sein, ihre weitere Entwicklung zu beobachten. In der U9 setzte sich Melissa Bärwolf (35,4 kg) nicht nur souverän in ihrer Altersklasse durch, sondern konnte zudem in der U11 mit dem dritten Platz eine weitere bemerkenswerte Leistung erzielen. Auch die anderen U9-Athleten glänzten: Leon Gläßer (44,3 kg) sicherte sich den zweiten Platz, während Clara Voitel (24,0 kg), Bruno Haupt (24,8 kg) und Leon Haupt (24,8 kg) jeweils den dritten Platz erreichten. Diese starken Leistungen zeugen von großem Potenzial und versprechen eine vielversprechende Zukunft für die jungen Judoka. Auch bei den älteren Athleten am Samstag gab es spannende Kämpfe und tolle Platzierungen. Gustav Träger (U18, -81 kg) sicherte sich in seiner Altersklasse den dritten Platz und erlebte einen erfolgreichen Wettkampftag. In der U22 erreichte er einen respektablen zweiten Platz, nachdem er sich in einem spannenden Wettkampf geschlagen geben musste.
In der U18 trat Colin Kessler (U18, -66 kg) mit einer starken Leistung an und belegte den zweiten Platz. Auch Ammar Alhassan Alibrahim (U18, -60 kg) und Smilla Drewanz (U18, -70 kg) landeten auf dem dritten Platz – ein tolles Ergebnis für beide. In der Altersklasse U15 zeigte sich das hohe Niveau des Nachwuchses: So konnte Dwayne Kretzschmar (-40 kg) den ersten Platz für sich verbuchen, während seine Teamkollegin Farah Mekni in der U15 (-52 kg) den zweiten Platz belegte. Selma Seifert (-50 kg) wurde ebenfalls mit dem ersten Platz belohnt. Ihre Teamkollegin Hannah Schleese (-44 kg) erreichte den dritten Platz, was ebenfalls eine starke Leistung darstellt. Neben den sportlichen Erfolgen der Judoka gab es auch für zwei junge Kampfrichter einen besonderen Moment: Luca Reifert und Sarah Lindner nahmen zum ersten Mal als Kampfrichter an einem Wettkampf teil und sorgten für einen reibungslosen Ablauf der Kämpfe in der Altersklasse U9. Ihre Leistung am Mattenrand wurde von den Verantwortlichen und Athleten gleichermaßen gewürdigt – eine tolle Erfahrung für beide, die in der Zukunft sicherlich weiter an ihren Fähigkeiten arbeiten werden. Weitere Podestplätze erkämpften sich in der U15 Bernice Fafetino (-57 kg), die den dritten Platz belegte, sowie Charlotte Schädlich (-35 kg), die in der U13 den zweiten Platz erreichte. In der gleichen Altersklasse konnten Shadi Al Katheb (-71 kg) und Ida Glöß (-40 kg) den dritten Platz erringen. Auch Jonas Gerstner (U13, -40 kg) und Luca Schwabe (U13, -37 kg) kamen auf den fünften bzw. zweiten Platz und zeigten ebenfalls hervorragende Leistungen. Das Wochenende war für alle Judoka ein voller Erfolg. Die Leistungen auf der Matte, aber auch abseits der Wettkämpfe, zeugen von einem großen Engagement und einer hervorragenden Trainingsvorbereitung. Die jungen Athleten haben nicht nur ihre körperliche Stärke, sondern auch ihre mentalen Fähigkeiten unter Beweis gestellt. Mit vielen Podestplätzen und vielversprechenden Talenten blickt die Judogemeinschaft zuversichtlich in die Zukunft. Der Erfolg und die Weiterentwicklung der Athleten, gepaart mit den ersten Erfahrungen der Kampfrichter, lassen auf eine noch erfolgreichere Saison hoffen. Die nächsten Herausforderungen stehen bereits an – und die Judoka sind bereit.
Leipzig: Am vergangenen Wochenende (28.-29. September 2024) wurde in Leipzig der 9. internationale BMW Cup im Judo ausgetragen. Bei diesem hochkarätig besetzten Turnier nahmen über 800 Athletinnen und Athleten aus acht Nationen teil. Auch der Judoclub Crimmitschau und der JSV Werdau entsendeten ihre Judoka in den Wettkampf und erzielten bemerkenswerte Ergebnisse, obwohl die Konkurrenz sehr stark war. Der Judoclub Crimmitschau wurde am Samstag in der Altersklasse U18 durch Damien Kretzschmar, Gustav Träger und Colin Kessler vertreten. Besonders spannend ging es in der Gewichtsklasse -73 kg zu, in der Damien und Gustav auf insgesamt 40 Konkurrenten trafen, die um einen Platz auf dem Podium kämpften. Damien Kretzschmar startete im Pool A und zeigte bereits in den Vorrundenkämpfen starke Leistungen, indem er sich bis ins Poolfinale kämpfte. Hier musste er sich nur knapp dem späteren Silbermedaillengewinner Aaron Müller aus Zürich geschlagen geben. In der Hoffnungsrunde konnte er sich ebenfalls souverän durch kämpfen, bis er Adam Zak aus Tschechien unterlag. Somit belegte Damien einen starken 7. Platz. Gustav Träger kämpfte sich parallel dazu im Pool D erfolgreich bis ins Poolfinale. Dort unterlag er dem späteren Turniersieger Elbert Makashev aus Österreich. Auch Gustav rutschte in die Hoffnungsrunde und zeigte dort erneut Kampfgeist, musste sich jedoch nach einigen Erfolgen ebenfalls vorzeitig geschlagen geben und erreichte ebenfalls einen beachtlichen 7. Platz. In der Gewichtsklasse -66 kg startete Colin Kessler in das Turnier. Er hatte gleich in der ersten Runde eine schwere Aufgabe, da er gegen den späteren Erstplatzierten Emil Nielsen aus Dänemark antrat. Trotz seines Einsatzes musste er sich nach kurzer Zeit geschlagen geben. In der Hoffnungsrunde konnte Colin sich noch einmal ins Mittelfeld seiner stark besetzten Gewichtsklasse vorkämpfen, bevor er schließlich gegen Till Emil Schumacher aus Halle ausschied. Am Sonntag reiste der Judoclub Crimmitschau mit sechs jungen Athleten in den Altersklassen U13 und U15 nach Leipzig, um sich auch hier mit der internationalen Konkurrenz zu messen. In der Altersklasse U13 zeigte Emma Kreher eine starke Leistung und sicherte sich nach intensiven Kämpfen einen guten 7. Platz in ihrer Gewichtsklasse, was angesichts des hochrangigen Turniers eine beeindruckende Leistung ist. Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Selma Seifert, die in ihrer Gewichtsklasse den dritten Platz erreichte und sich somit die Bronzemedaille erkämpfte. Auch in der Altersklasse U15 traten die Crimmitschauer Judoka gegen ein starkes Teilnehmerfeld an. Dwayne Kretzschmar kämpfte sich in der Gewichtsklasse -40 kg souverän bis ins Finale vor. Leider musste er sich im entscheidenden Kampf geschlagen geben und rutschte in die Trostrunde. Auch dort lieferte Dwayne starke Kämpfe, unterlag jedoch im Duell um Platz drei. Am Ende sicherte er sich einen hervorragenden 5. Platz. In der Gewichtsklasse -44 kg erkämpfte sich Hannah Schleese einen respektablen 7. Platz. Bernice Fafetino, die in der Gewichtsklasse -57 kg antrat, erreichte ebenfalls Platz 7. Farah Mekni belegte in der Gewichtsklasse -52 kg am Ende des Tages Platz 9, nachdem sie sich in einem stark besetzten Teilnehmerfeld beweisen musste.
Das internationale BMW-Leipzig-Cup-Turnier war für die Judoka aus Crimmitschau und Werdau ein spannendes und herausforderndes Erlebnis. Trotz starker internationaler Konkurrenz konnten die Athleten zahlreiche Platzierungen unter den Top 10 erreichen, Medaillen erkämpfen und wertvolle Erfahrungen für zukünftige Wettkämpfe sammeln. Besonders die Podestplätze und die starke Leistung der jungen Sportler zeigen, dass beide Vereine auf einem guten Weg sind, auch in Zukunft erfolgreich in der Judoszene mitzumischen.
Oelsnitz/Vogtland: Am vergangenen Wochenende fanden in Oelsnitz/Vogtland die Mitteldeutschen Judo-Meisterschaften der Altersklasse U15 und der Männer und Frauen statt. Sportlerinnen und Sportler aus Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt zeigten an zwei Tagen hochkarätige Leistungen auf vier Matten. Die Judoka des JSV Werdau und des JC Crimmitschau konnten dabei zahlreiche Erfolge verbuchen.
Die Werdauer Delegation (JSV Werdau) startete bei den U15-Judokas mit Luca Liebold vielversprechend ins Turnier. Seinen ersten Kampf dominierte er souverän und konnte früh Punkte sammeln. Eine kleine Unachtsamkeit führte jedoch dazu, dass er aus einer Festhalte nicht mehr herauskam. In der Hoffnungsrunde zeigte er weiterhin starken Kampfgeist und kämpfte sich bis in das Duell um den Bronzeplatz vor. Dort traf er auf den amtierenden Landesmeister, dem er sich trotz großer Anstrengungen geschlagen geben musste. So verpasste er am Ende nur knapp die Bronzemedaille. Dwayne Kretzschmar vom JC Crimmitschau überzeugte ebenfalls in der U15. Nach einem harten, aber erfolgreichen Wettkampf erreichte er das Finale, nachdem er alle seine Vorrundenkämpfe gewinnen konnte. Dort musste er sich jedoch geschlagen geben, durfte sich aber über eine verdiente Silbermedaille freuen.
Auch bei den Erwachsenen traten die Werdauer Judoka stark auf. Anna Maria Sachse und Mara Herzog starteten beide mit einer Niederlage, zeigten aber im weiteren Turnierverlauf viel Kampfgeist. Anna Maria konnte sich nach einer Aufholjagd bis in den Kampf um Bronze vorkämpfen, unterlag jedoch am Ende. Mara konnte ihren zweiten Kampf gewinnen, schied jedoch nach einem weiteren Duell aus und belegte einen respektablen 7. Platz im starken Teilnehmerfeld. Die Männer, Thomas Pfeiffer und Richard Eisel, waren noch etwas erfolgreicher. Richard zeigte beeindruckende Techniken und schaffte es bis ins Halbfinale. Nach einem packenden Kampf, der erst nach 7 Minuten durch eine Hebeltechnik entschieden wurde, musste er sich geschlagen geben. Im Duell um Bronze triumphierte er jedoch und sicherte sich die Medaille. Thomas Pfeiffer startete motiviert, konnte jedoch seine Spezialtechnik nicht durchsetzen und unterlag im ersten Kampf. In der Hoffnungsrunde zeigte er dann sein Können und erkämpfte mit viel Kraft und Entschlossenheit die zweite Bronzemedaille für die Werdauer ebenfalls Silber. Für die Crimmitschauer gingen am Sonntag ebenfalls zwei Herren und zwei Damen auf die Tatami um sich einen Podestplatz zu erkämpfen. Selina Lewandowski startete mit harter Konkurrenz ins Turnier. Ihre erste Gegnerin, Milla Kolba, die auch international erfolgreich unterwegs ist, konnte Selina schon in den ersten Kampfminuten besiegen. Das gab ihr die nötige Motivation und den erforderlichen Kampfgeist sich bis ins Finale zu kämpfen. So schaffte sie es Runde um Runde bis ins Finale vor, musste sich dort jedoch geschlagen geben und gewann schlussendlich eine verdiente Silbermedaille.
Manfred Stürz, der älteste Teilnehmer mit 55 Jahren, trat gegen deutlich jüngere Gegner an, schied jedoch nach den ersten Vorrunden aus und konnte sich somit keine Platzierung sichern. Für Damien Kretzschmar, der ebenfalls für Crimmitschau startete, begann das Turnier mit einer Niederlage. Doch er bewies in der Hoffnungsrunde großen Kampfgeist und erreichte das kleine Finale. Trotz einer Niederlage im Kampf um Platz drei kann Kretzschmar zufrieden sein, da er normalerweise noch in der Altersklasse U18 kämpft und hier wertvolle Erfahrungen bei den Männern sammelte. Mit dem Ergebnis kann er zufrieden sein. Auch Melissa Öhler konnte sich trotz starker Leistung nicht unter den ersten drei platzieren.
In etwa vier Wochen werden die Judoka aus Werdau und Crimmitschau bei den Deutschen Meisterschaften in Stuttgart antreten. Nach den vielversprechenden Ergebnissen bei den Mitteldeutschen Meisterschaften blicken sie optimistisch auf den nächsten großen Wettkampf und hoffen, sich auch dort gegen die besten Judoka Deutschlands behaupten zu können.
Seite 5 von 27